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Just Culture im Strafrecht

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Peter Müller zeigt in seinem Beitrag, dass moderne Strategien des Risikomanagements sich an den strafrechtlichen Maximen stossen.

Der Gesetzgeber ist gefordert, diese Widersprüche aufzulösen. Hier ein erster Vorgeschmack auf den Beitrag Just Culture im Strafrecht.

Der ganze Artikel kann im AJP/PJA (Aktuelle juristische Praxis – Pratique juridique Actuelle) Ausgabe Juni eingesehen werden.

Partnerschaften Staat und Wirtschaft im Jahr 2019

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Partnerschaften zwischen der öffentlichen Hand und der Wirtschaft erfreuen sich grosser Beliebtheit, unabhängig vom Begriff Public Private Partnership (PPP). Eine kurze Publikation gewährt einen Überblick über die Entwicklungen in der Schweiz im Jahr 2019.

Die zur Jahrhundertwende entwickelte Idee von Public Private Partnership (PPP), einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft zur Abwicklung komplexerer Infrastruktur- und Hochbauvorhaben, hat nach 20 Jahren ihren Neuheitscharakter verloren und hat sich als eine von verschiedenen, möglichen Realisierungsvarianten für öffentliche Aufgaben in der Praxis etabliert.

Während die Grenzen der PPP-Idee mit langfristiger Privatfinanzierung spätestens seit der Finanzkrise 2008 offensichtlich wurden, hat der Gedanke der partnerschaftlichen Erfüllung von öffentlichen Aufgaben in  Zusammenarbeit mit der Wirtschaft in den letzten zehn Jahren klar an Fahrt gewonnen. Der Nutzen von partnerschaftlichem Zusammenwirken diverser Stakeholder zur Erreichung von Zielsetzungen ist heute breit anerkannt. Als wichtige Partner werden mittlerweile auch Not-for-Profit Organisationen anerkannt und Partnerschaftsmodelle können auch mehrere öffentliche Partner umfassen.

Entsprechend waren Partnerschaften zwischen Staat und Wirtschaft im Jahr 2019 sowohl auf internationaler als auch nationaler Ebene sowie in den Kantonen und Gemeinden ein wichtiges Thema. Der nachfolgende Artikel gibt einen Überblick über die Entwicklungen 2019.

Partnerschaftsmodelle Staat und Wirtschaft_Entwicklungen2019

Corporate Social Responsibility (CSR) und die Rolle der öffentlichen Verwaltung

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Wie kann unternehmerische Verantwortung bei den Kantonen und Städten bewusst(er) gemacht und systematisch wahrgenommen werden? Ein Beitrag zeigt das Handlungspotenzial auf.

Corporate Social Responsibility (CSR) beschreibt die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, wie sie von der Wirtschaft eingefordert wird. Dabei stehen ökonomische, ökologische und soziale Kriterien im Fokus. CSR geht allerdings auch die öffentliche Hand etwas an. Der Bund will beansprucht hier sogar eine Vorreiterrolle.

Die vorliegende Beitrag beschreibt zusammenfassend die Grundlagen von CSR für die öffentlichen Verwaltungen, fasst die Entwicklungen im Bund zusammen und zeigt insbesondere den Handlungsbedarf in Kantonen und Städten auf.

Der Beitrag von Urs Bolz und Pascal Lüthi erschien im Jahrbuch SGVW 2019.

Er basiert auf verschiedenen Vorarbeiten sowie einer Publikation zu CSR im Bund.

 

Neue Studie: Beschaffung von Innovationen – Innovative Beschaffung

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Die öffentliche Hand – auf allen Staatsebenen – beschafft Güter und Dienstleistungen für jährlich rund 40 Mrd. Franken. Indem sie umweltverträgliche und ressourcenschonende Produkte nachfragt, kann die öffentliche Hand aktiv zur Ökologisierung der Märkte beitragen und den Übergang zu einer innovativen Grünen Wirtschaft fördern. Damit nimmt sie eine wichtige Vorbildfunktion ein.

Neben der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Dimension tritt bei Nachhaltigkeitsbetrachtungen in der heutigen Zeit verstärkt auch der Aspekt der Innovation in den Vordergrund. Ein neuer Bericht beleuchtet – nach einer Analyse von Entwicklungen im Ausland Handlungsbedarf und Potenziale der Beschaffung von innovativen Gütern und Dienstleistungen und von Innovationspotenzialen im Beschaffungswesen selber.

Der von BAFU und BFE initiierte Bericht dient als Grundlage («Diskussionsbeitrag») für die kommende «Strategiediskussion öffentliches Beschaffungswesen», die im Anschluss an die Revision des Gesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen ansteht.

Die bpc bolz+partner consulting ag durfte diesen Bericht erarbeiten, begleitet von der Fachstelle Ökologische Öffentliche Beschaffung des BAFU.

Der Bericht ist  beim BAFU publiziert.

Corporate Social Responsibility – wie weiter?

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Der Bund will der Wirtschaft in der Corporate Social Responsibility ein Vorbild sein. bolz+partner consulting und BHP erarbeiteten die Grundlagen und den Stand der Umsetzung. Nun liegt eine Kurzpublikation mit Einstiegshilfen vor.

Der Bundesrat hat hohe Erwartungen an die Privatwirtschaft bezüglich gesellschaftlich nachhaltigem Wirtschaften (Corporate Social Responsibility – CSR). Um seine Vorbildrolle einnehmen zu können, hat der Bund deshalb die Überprüfung seiner eigenen Aktivitäten in den Rollen als Arbeitgeber, Ressourcenverbraucher, Eigner, Beschaffer und Anleger in Auftrag gegeben. Die daraus entstandenen Berichte von Urs Bolz und Pascal Lüthi konnten aufzeigen, dass der Bund zwar in einigen Rollen schon nahe an seine Vorbildrolle herankommt, jedoch in diversen Bereichen noch Entwicklungsbedarf besteht. Insbesondere in der Rolle als Beschaffer hat der Bund noch einige Herausforderungen zu meistern. bpc und BHP konnten dies in einem ergänzenden Bericht aufarbeiten.

Die Erkenntnisse wurden nun im Auftrag des Amts für Raumentwicklung (ARE) und des Bundeamts für Umfeld (BAFU) in einer zusammenfassenden Broschüre aufgearbeitet und mit Handlungsmöglichkeiten, good-practice Beispielen und Einstiegshilfen ergänzt.

Die Broschüre liegt auf Deutsch, Französisch und Italienisch vor.

Public Corporate Governance (PCG) wird auf kommunaler Ebene wichtiger

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Die Aufteilung der Verantwortung zwischen ausgelagerten Verwaltungseinheiten, Regierung und Parlament (Public Corporate Governance, PCG) wird zurzeit in vielen Schweizer Städten diskutiert. Im Rahmen des Jahrbuchs 2017/2018 der Schweizerischen Vereinigung für Verwaltungsorganisationsrecht (SVVOR) publizierte Dr. Urs Bolz zusammen mit weiteren Experten eine entsprechende Auslegeordnung. Weiterlesen

Just Culture – Ansatz zu einer Vertrauenskultur

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An der CIRRNET-Tagung 2018 wurde intensiv über künftige Meldesysteme bei kritischen Vorfällen im Gesundheitswesen diskutiert. Dr. Peter Müller leistete mit der Erläuterung des Ansatzes «Just Culture» in der Aviatik einen wesentlichen Beitrag. Dieser Ansatz könnte auch in weiteren Bereichen zur Förderung der Vertrauenskultur verwendet werden. Weiterlesen