Urs Bolz berichtet als ehemaliger Sekretär der Verfassungskommission über die Erfahrungen mit der «neuen» Berner Kantonsverfassung 1993. Das leicht überarbeitete Referat der Tagung vom 28. Oktober 2025 zum 30-jährigen Jubiläum erschien in LeGes I/2026. Mehr dazu hier.
In den Städten wird Nachhaltigkeit konkret. Um eine nachhaltige Entwicklung gewährleisten zu können, gilt es, Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil der Steuerung der Aufgaben und Finanzen zu verstehen. Gemeinsam mit Vertreter/-innen aus den Städten Basel, Bern, Genf, Luzern und Thun haben wir ein Modell einer nachhaltigkeitsorientierten Steuerung entwickelt. Eine integrative Steuerung verankert Nachhaltigkeit im Planungs- und Controllingkreislauf. Sie basiert auf Nachhaltigkeitsgrundsätzen und operationalisiert diese in den bestehenden Steuerungsinstrumenten.
Hier geht es zur Anmeldung zum Roundtable vom 23. Juni 2026.
Die Eidgenössische Stiftungsaufsicht (ESA) hat sich von einer Behörde mit Arbeitsrückständen zu einem digitalen Vorzeigeprojekt der Bundesverwaltung gewandelt. Der Erfahrungsbericht zum Projekt eESA beleuchtet Herausforderungen, Krisen und Erfolgsfaktoren dieser Transformation – und warum ein Chatbot namens Esi nun Stiftungen unterstützt. Ein Artikel über Kulturwandel, digitalen Wandel und die Umwandlung von Problemen in Innovation.
Der Regierungsrat des Kantons Zürich wollte Aufschluss gewinnen, wie die Regierung und die Verwaltung den Start der Covid-19-Pandemie bis zum Ende der ausserordentlichen Lage gemeistert haben. Das Kompetenzzentrum für Public Management der Universität Bern (kpm) und bpc bolz+partner consulting (bpc) haben eine entsprechende Evaluation durchgeführt. Die Ergebnisse sind nun vom Kanton Zürich publiziert worden.
War das Krisenmanagement von Regierung und Verwaltung von Ende Februar bis 19. Juni 2020 wirksam und zweckmässig? Das wollte der Regierungsrat des Kantons Zürich wissen und gab eine Evaluation in Auftrag. Die Evaluation konzentriert sich auf die Bereiche Krisenvorsorge, Krisenmanagement, Sicherstellen des Verwaltungsbetriebs, Schutz der Mitarbeitenden und Rechtsgrundlagen.
Im Bericht kommen die Experten des kpm und von bpc zum Schluss, dass Regierung und Verwaltung des Kantons Zürich die erste Phase der Covid-19-Krise mehrheitlich gut bewältigt haben. Zwar waren Regierung und Verwaltung auf eine Pandemie dieses Ausmasses grösstenteils nicht vorbereitet. Sie waren aber in der Lage, schnell Massnahmen zur Krisenbewältigung zu ergreifen, die zweckmässig und wirksam waren. Es haben sich jedoch auch Schwachstellen gezeigt, insbesondere beim Risikomanagement, bei der Vorratshaltung von Schutzmaterial und zum Teil auch bei der Kommunikation der Regierung.
Der Bericht enthält zehn Handlungsempfehlungen, die vom Regierungsrat zur Kenntnis genommen wurden. Er hat Direktionen und Staatskanzlei beauftragt die Empfehlungen zu prüfen und ihm Anträge zu deren Umsetzung zu unterbreiten.
Dank Partnerschaften zwischen Staat und Wirtschaft konnten zur Bewältigung der Corona-Krise insbesondere im Finanzierungs- und Forschungsbereich rasche Lösungen gefunden werden. Darüber hinaus gab es im Bereich öffentlich-private Partnerschaften auch 2020 vielfältige Ansätze. Ein Überblick.
Die Corona-Krise hat im Jahr 2020 mehrere bereits bestehende und öffentlich-private Partnerschaften begünstigende Trends verstärkt. So haben neben der allgemeinen Digitalisierung der Einbezug der Gesellschaft sowie soziale Innovationen Auftrieb erhalten. Während der ersten Krisenmonate bildeten sich innert kürzester Zeit Netzwerke zur gegenseitigen nachbarschaftlichen Unterstützung sowie für den Support des lokalen Gewerbes. Im Zusammenhang mit den neu entstandenen Netzwerken gewann auch die Innovationsthematik sowie die Impactorientierung zusätzliches Gewicht. Kleine, innovative sowie agile Unternehmen und Vorhaben hatten in den vergangenen Jahren kaum so viel Aufmerksamkeit wie 2020.
Im Jahr 2020 entstanden und entwickelten sich diverse neue partnerschaftliche Modelle. Bekannteste Beispiele sind mit Sicherheit die von der Finanzindustrie sowie dem Bund initiierten Nothilfekredite, aber auch diverse Forschungskooperationen zwischen Universitäten und privaten Unternehmen. Welche weiteren Partnerschaftsentwicklungen in der Schweiz zu beobachten waren, zeigt angefügte Publikation.
Mehr Informationen unter www.sgvw/blog/partnerschaften.