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Grosser Rat prüft Verselbstständigung des Strassenverkehrsamts Kanton Bern

von | News und Veranstaltungen

Eine Verselbständigung des Strassen- und Schifffahrtamtes (SVSA) des Kantons Bern zu einer öffentlich-rechtlichen Anstalt bietet verschiedene Vorteile und auch Chancen für die Zukunft. Zu diesem Schluss kommt der Regierungsrat.

In den kommenden Jahren stehen bedeutende Umbrüche in der Mobilität an. Mit der Ausgliederung sollen Neuerungen in der Mobilität, wie auch die bisher erbrachten öffentlichen Aufgaben noch wirksamer und wirtschaftlicher erfüllt werden können.

Ein Normkonzept sowie der vom Regierungsrat verabschiedete Bericht liefern Analysen, skizzieren Lösungsansätze, zeigen den Nutzen wie auch die Risiken einer Verselbstständigung auf. Der Grosse Rat berät die Berichte in der Wintersession 2021.

bpc bolz+partner consulting ag begleitete die Erarbeitung des Normkonzeptes.

Medienmitteilung Kanton Bern

Covid-Krisenmanagement Kt. Zürich

von | Publikationen

Der Regierungsrat des Kantons Zürich wollte Aufschluss gewinnen, wie die Regierung und die Verwaltung den Start der Covid-19-Pandemie bis zum Ende der ausserordentlichen Lage gemeistert haben. Das Kompetenzzentrum für Public Management der Universität Bern (kpm) und bpc bolz+partner consulting (bpc) haben eine entsprechende Evaluation durchgeführt. Die Ergebnisse sind nun vom Kanton Zürich publiziert worden.

War das Krisenmanagement von Regierung und Verwaltung von Ende Februar bis 19. Juni 2020 wirksam und zweckmässig? Das wollte der Regierungsrat des Kantons Zürich wissen und gab eine Evaluation in Auftrag. Die Evaluation konzentriert sich auf die Bereiche Krisenvorsorge, Krisenmanagement, Sicherstellen des Verwaltungsbetriebs, Schutz der Mitarbeitenden und Rechtsgrundlagen.

Im Bericht kommen die Experten des kpm und von bpc zum Schluss, dass Regierung und Verwaltung des Kantons Zürich die erste Phase der Covid-19-Krise mehrheitlich gut bewältigt haben. Zwar waren Regierung und Verwaltung auf eine Pandemie dieses Ausmasses grösstenteils nicht vorbereitet. Sie waren aber in der Lage, schnell Massnahmen zur Krisenbewältigung zu ergreifen, die zweckmässig und wirksam waren. Es haben sich jedoch auch Schwachstellen gezeigt, insbesondere beim Risikomanagement, bei der Vorratshaltung von Schutzmaterial und zum Teil auch bei der Kommunikation der Regierung.

Der Bericht enthält zehn Handlungsempfehlungen, die vom Regierungsrat zur Kenntnis genommen wurden. Er hat Direktionen und Staatskanzlei beauftragt die Empfehlungen zu prüfen und ihm Anträge zu deren Umsetzung zu unterbreiten.

Medienmitteilung 

Partnerschaften Staat und Wirtschaft im Jahr 2020

von | Publikationen

Dank Partnerschaften zwischen Staat und Wirtschaft konnten zur Bewältigung der Corona-Krise insbesondere im Finanzierungs- und Forschungsbereich rasche Lösungen gefunden werden. Darüber hinaus gab es im Bereich öffentlich-private Partnerschaften auch 2020 vielfältige Ansätze. Ein Überblick.

Die Corona-Krise hat im Jahr 2020 mehrere bereits bestehende und öffentlich-private Partnerschaften begünstigende Trends verstärkt. So haben neben der allgemeinen Digitalisierung der Einbezug der Gesellschaft sowie soziale Innovationen Auftrieb erhalten. Während der ersten Krisenmonate bildeten sich innert kürzester Zeit Netzwerke zur gegenseitigen nachbarschaftlichen Unterstützung sowie für den Support des lokalen Gewerbes. Im Zusammenhang mit den neu entstandenen Netzwerken gewann auch die Innovationsthematik sowie die Impactorientierung zusätzliches Gewicht. Kleine, innovative sowie agile Unternehmen und Vorhaben hatten in den vergangenen Jahren kaum so viel Aufmerksamkeit wie 2020.

Im Jahr 2020 entstanden und entwickelten sich diverse neue partnerschaftliche Modelle. Bekannteste Beispiele sind mit Sicherheit die von der Finanzindustrie sowie dem Bund initiierten Nothilfekredite, aber auch diverse Forschungskooperationen zwischen Universitäten und privaten Unternehmen. Welche weiteren Partnerschaftsentwicklungen in der Schweiz zu beobachten waren, zeigt angefügte Publikation.

Mehr Informationen unter www.sgvw/blog/partnerschaften.

Gemeindeorganisation Solothurn auf dem Prüfstand

von | News und Veranstaltungen

Bleibt alles beim Alten oder kommt es doch zu einer Reform des Gemeinderats? Über diese Frage werden die Stimmberechtigten der Stadt Solothurn im Januar abstimmen. Der Gemeinderat verabschiedete Ende Oktober den Vorschlag der Arbeitsgruppe zu einer Reform der 30-köpfigen städtischen Exekutive. Die Arbeiten wurden von bpc bolz+partner consulting ag begleitet.

Die Stimmbevölkerung der Stadt Solothurn lehnte am 10. Februar 2019 die Einführung eines Gemeindeparlaments sehr knapp ab. Nach diesem Entscheid beschloss der Gemeinderat zu prüfen, wie die Arbeit der heutige Exekutive anderweitig optimiert werden kann.
Die eingesetzte Arbeitsgruppe des Gemeinderats schlägt die Bildung von gemeinderätlichen Ausschüssen vor, welche die Geschäfte des Plenums vorberaten. Damit sollen die Mitglieder des Gemeinderats breiter in der Exekutivarbeit eingebunden, die Sachkompetenz gestärkt, die Vorbereitung der Geschäfte optimiert und die Teamarbeit gestärkt werden. Der Gemeinderat hat Ende Oktober 2020 mit 17 zu 13 Ja-Stimmen den Vorschlag der Arbeitsgruppe verabschiedet. Im Januar wird nun das Stimmvolk der Stadt Solothurn in einer Urnenabstimmung darüber entscheiden.