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News und Veranstaltungen

Gossau (ZH) genehmigt Dreifachturnhallte in staatlich – öffentlicher Partnerschaft

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Die Gemeinde Gossau erhält eine multifunktionale Sporthalle. Der Neubau kam auf ein Angebot eines privaten Mäzens zustande. In enger Zusammenarbeit konnte ein belastbares und für die Gemeinde zweckmässiges partnerschaftliches Geschäftsmodell erarbeitet werden.

Am 17. November 2019 stimmte die Gemeinde Gossau mit klarem Mehr von rund 77 % dem Bau einer neuen multifunktionalen Sporthalle zu. Die Halle wird durch einen privaten Bauunternehmer erstellt und anschliessend schlüsselfertig an die Gemeinde übergeben. Da der Bauunternehmer auch als Mäzen auftritt und den Bau zu einem klaren Vorzugspreis anbietet konnte, war ein Verzicht auf eine öffentliche Beschaffung gerechtfertigt. Die bolz + partner consulting ag durfte die Gemeinde Gossau während der Ausarbeitungs- und Verhandlungsphase begleiten.

Medienmitteilung Gemeinde Gossau 

 

«Social Innovation» beim Thema Demenz

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Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat die Gründung einer koordinierenden Organisation im Bereich Demenz freigegeben (Projekt Mäander).

Der Regierungsrat des Kantons Zürichs hat deshalb im Jahr 2018 das Projekt «Mäander» initialisiert, um eines gut funktionierenden Zusammenlebens von Menschen mit und Menschen ohne Demenz zu fördern. Im Projekt «Mäander» bereiten der Kanton Zürich, sowie Partnerorganisationen die Gründung einer unabhängigen Plattformorganisation vor, die unterschiedlicher Akteure und Aktivitäten koordiniert, initiiert und kommuniziert. Die Aktivitäten sollen dazu beitragen, dass Menschen mit Demenz möglichst lang und möglichst gut in der Gesellschaft integriert sind. Das Projekt darf in der Schweiz als vorbildliches Beispiel für Soziale Innovation bezeichnet werden.

bpc bolz+partner consulting ag durfte im Rahmen einer Second Opinion zur heutigen Projektanlage beitragen.

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Neue Stadtverwaltung Bern (NSB)

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Die vor 15 Jahren als Pilotprojekt eingeführte wirkungsorientierte Verwaltungsführung (New Public Management) der Stadt Bern wird weiterentwickelt und vereinfacht.

Die Stadt Bern war 2004 Pionierin in Sachen New Public Management. Seither hat sich das Modell der wirkungsorientierten Steuerung stark entwickelt. Der Gemeinderat ist der Auffassung, dass Planung, Steuerung und Berichterstattung im Bereich der Finanzen und Aufgaben reformiert werden muss. In einem Grundsatzbeschluss wurden Eckwerte festgelegt. So soll der Finanzplanungsprozess mit dem Budget vereinfacht, die Berichterstattung neu konzipiert und auf das Wesentliche fokussiert werden. Zudem sollen die Investitionsplanung, das Controlling und die verwaltungsinternen Prozesse optimiert werden.

Nach dem Beschluss des Gemeinderates im August 2019 das Projekt «Neue Stadtverwaltung Bern (NSB)» weiterzutreiben hat nun der Stadtrat im Oktober dem Grobkonzept mit 69:0 Stimmen zugestimmt. Der Stadtrat hat neu auch eine Sonderkommission ins Leben gerufen, die das Detailkonzept und die Umsetzung begleiten wird.

bpc bolz+partner consulting ag hat die Stadt Bern in der Erarbeitung des Grobkonzepts begleiten dürfen.

Der Link zum Stadtratsvortrag sowie zum Grobkonzept.

Neue Studie: Beschaffung von Innovationen – Innovative Beschaffung

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Die öffentliche Hand – auf allen Staatsebenen – beschafft Güter und Dienstleistungen für jährlich rund 40 Mrd. Franken. Indem sie umweltverträgliche und ressourcenschonende Produkte nachfragt, kann die öffentliche Hand aktiv zur Ökologisierung der Märkte beitragen und den Übergang zu einer innovativen Grünen Wirtschaft fördern. Damit nimmt sie eine wichtige Vorbildfunktion ein.

Neben der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Dimension tritt bei Nachhaltigkeitsbetrachtungen in der heutigen Zeit verstärkt auch der Aspekt der Innovation in den Vordergrund. Ein neuer Bericht beleuchtet – nach einer Analyse von Entwicklungen im Ausland Handlungsbedarf und Potenziale der Beschaffung von innovativen Gütern und Dienstleistungen und von Innovationspotenzialen im Beschaffungswesen selber.

Der von BAFU und BFE initiierte Bericht dient als Grundlage («Diskussionsbeitrag») für die kommende «Strategiediskussion öffentliches Beschaffungswesen», die im Anschluss an die Revision des Gesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen ansteht.

Die bpc bolz+partner consulting ag durfte diesen Bericht erarbeiten, begleitet von der Fachstelle Ökologische Öffentliche Beschaffung des BAFU.

Der Bericht ist  beim BAFU publiziert.

SGVW-Tagung vom 5. September in Bern – Macht und Machtverschiebung im digitalen Staat

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Die zunehmende Menge von digitalen Daten wirft viele Fragen auf – nicht nur für Bürgerinnen und Bürger. Wie beantwortet die Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung die Fragen zur digitalen Datenflut? Mit welchen Herausforderungen setzten sich Institutionen beim Austausch von Daten auseinander? Verschieben sich dabei sogar gewisse Abhängigkeiten? Und wie sicher sind dabei die Daten?

Wenn Sie sich in Ihrem Arbeitsalltag diese Fragen auch stellen, dann empfiehlt Urs Bolz, als langjähriges Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Verwaltungswissenschaften, die Teilnahme an der SGVW-Tagung vom 5. September 2019 in Bern. Es diskutieren mit Ihnen Top-Entscheidungsträger und Experten über die Auswirkungen der Digitalisierung und deren Trends.

Seien Sie dabei an diesem analogen Austausch. Melden Sie sich hier an

Corporate Social Responsibility – wie weiter?

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Der Bund will der Wirtschaft in der Corporate Social Responsibility ein Vorbild sein. bolz+partner consulting und BHP erarbeiteten die Grundlagen und den Stand der Umsetzung. Nun liegt eine Kurzpublikation mit Einstiegshilfen vor.

Der Bundesrat hat hohe Erwartungen an die Privatwirtschaft bezüglich gesellschaftlich nachhaltigem Wirtschaften (Corporate Social Responsibility – CSR). Um seine Vorbildrolle einnehmen zu können, hat der Bund deshalb die Überprüfung seiner eigenen Aktivitäten in den Rollen als Arbeitgeber, Ressourcenverbraucher, Eigner, Beschaffer und Anleger in Auftrag gegeben. Die daraus entstandenen Berichte von Urs Bolz und Pascal Lüthi konnten aufzeigen, dass der Bund zwar in einigen Rollen schon nahe an seine Vorbildrolle herankommt, jedoch in diversen Bereichen noch Entwicklungsbedarf besteht. Insbesondere in der Rolle als Beschaffer hat der Bund noch einige Herausforderungen zu meistern. bpc und BHP konnten dies in einem ergänzenden Bericht aufarbeiten.

Die Erkenntnisse wurden nun im Auftrag des Amts für Raumentwicklung (ARE) und des Bundeamts für Umfeld (BAFU) in einer zusammenfassenden Broschüre aufgearbeitet und mit Handlungsmöglichkeiten, good-practice Beispielen und Einstiegshilfen ergänzt.

Die Broschüre liegt auf Deutsch, Französisch und Italienisch vor.

Soziale Innovation: ein Thema nimmt Schwung auf

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Vermitteln – Vernetzen – Fördern als modernes Innovationsverständnis im digitalen Zeitalter. Die SAGW hat ein Dossier «Soziale Innovation» mit einem Beitrag von Melanie Mettler zur praktischen Umsetzung verfasst. 

Im aktuellen Bulletin der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) widmet sich ein Themendossier dem Begriff «Soziale Innovation» und der Verhaftung der Innovationsdiskussion in einem technologischen Fortschrittsverständnis. Ein modernes Innovationsverständnis im Wandel der Digitalisierung und der Gesellschaft stützt sich jedoch auf einen partizipativen, vernetzten und interdisziplinären Ansatz, der gesellschaftliches Innovationspotential nutzbar machen kann. Melanie Mettler hat einen Beitrag zur praktischen Perspektive von Soziale Innovation verfasst und erste Empfehlungen für einen konstruktiven Umgang mit gesellschaftlichem Innovationspotential formuliert. 

Wie die Erfahrungen mit dem Verein Soziale Innovation Bern Accelerator zeigen, bedarf die Ermöglichung von gesellschaftlicher Innovation der Vernetzung, der Sichtbarkeit und der Skalierungsmöglichkeiten. Ein pragmatisches Wirkungsmonitoring stellt die Agilität der Koordinationstätigkeiten sicher. Auch der Blick ins Ausland zeigt, dass die Chancen von partnerschaftlichen Modellen auf der Grundlage von stabilen Koordinations- und Unterstützungsstrukturen optimal genutzt werden können. 

Link zum Dossier

Link zum Blogbeitrag der SAGW